Trainingslager 2026 – 5. Tagebucheintrag
Dienstag, 3. März 2026
Folgendes vorab: Zwar weiss man heute noch immer nicht, was ein Nutenmeter ist, aber man weiss jetzt, wie man es schreibt. Das hat D.B. beim Frühstück heute Morgenherausgefunden. Es ist nämlich nicht Nutenmeter, auch nicht Jutenmeter, sondern NEWTONmeter – wie Newtown (oder New York).
Mit dieser Richtigstellung können wir nun getrost in den Tag 5 starten. Alle ausser A. Ba., die leider krankheitshalber im Hotel zurückbleiben musste. Für die anderen hiess es: Rein in den Bus, Zebrastreifenpferd an (ja, heute wieder mit Musik!), raus aus dem Bus. Beim Fussballplatz angekommen die Realisation: Mit A.Ba. sind auch die Schlüssel für den Materialcontainer im Hotel zurückgeblieben. Kein Problem aber, denn die 3 Bälle zum Einwärmen hat uns der Gegner FC Stern grosszügigerweise zur Verfügung gestellt – ein ausgesprochen freundschaftliches Freundschaftsspiel!
Der FF Toggenburg schlug sich gut gegen die Münchnerinnen aus der viertobersten Liga Deutschlands. Genauso gut geschlagen hat sich unsere Arielle, alias TT M.F., die wacker auf einen Turm geklettert ist, um dem Spielgeschehen aus hohen Lüften zu folgen. Zwar verlor das Team um und mit V.D. mit 0-2, aber es waren durchaus sehenswerte Aktionen darunter. Allen voran eine einstudierte Eckballvariante, die hervorragend umgesetzt wurde: Ein einzelnes Gackern (pogag) aus der Ecke, ein kollektives Gackern (pogaaaaag) als Antwort darauf aus der Mitte.
Im Anschluss an den Match folgte ein professionelles Dehnen mit Viktoria (D.V.). Dann brachte uns der Bus zurück ins Hotel, wo die arme C.H. rausgepurzelt ist. Dieselbe C.H., die beim Mittagessen von D.B. vermisst und per WhatsApp gesucht wurde. Es stellte sich aber schnell heraus, dass diese längst am Tisch sass, und sogar schon einen Gang verspeisthat.
Es folgte das Erholungsprogramm am Nachmittag mit Sonne und Strand. S.Bus. setzte sich mit Leibeskräften dafür ein, dass das Team ein Lager an Liegestühlen aufschlagen konnte. Dann wurde Beachvolleyball gespielt. Die volleyballspielenden Fussballerinnen und die beiden Trainer zeigten sich grosser Beliebtheit. Zunächst bekamen sie Unterstützung von Emil, dem Grossgewachsenen inlangärmliger Fila-Trainermontur. M.H. versuchte einen wuchtigen Smash von eben diesem Emil mit einer Fussabwehr wegzuschlagen – schmetterte den Ball dabei an den Kopf unserer Arielle, welche knockout auf den Boden sackte.
Kurzzeitige Aufregung kam auf, als ein Bagger antäuschte,direkt neben dem Volleyballfeld ein Loch zu graben. Dann war Emil weg und es standen schon die nächsten an, die mit dem Team eine Partie austragen wollten. C.H. wollte sich zunächst weigern, diese englischen Boys mitspielen zu lassen, da sie sie im Verdacht hatte, keine Sonnencreme aufgetragen zu haben. Sie liess dann aber Milde walten und versuchte es konstruktiv anzugehen: „Do you have suncream? Your bodyis a crab.“
Danach stand die letzte Challenge an: Mario Kart durch die Hallen des Hotel Atlantis. Das funktionierte so: Jede Person zieht sich Schwimmbrille, Flamingo-Hut und Schwimmflügelian und klemmt sich einen Luftballon zwischen die Beine. In dieser Montur setzt sie sich auf ein Handtuch am Boden und muss sich von einer Linie zur nächsten fortbewegen. Jedes Team muss insgesamt vier solcher Längen zurücklegen. Das schnellste Team gewinnt. Gewonnen hat Team D, nicht zuletzt dank überragender Technik unserer Physio A.H.
Gekrönt wurde der Tag mit einer gelungenen Überraschung: Dem Länderspiel zwischen England und der Ukraine. Und zwar nicht – wie M.F. gemeint hat – in einem Pub, sondern so richtig. In einem richtigen Stadion, mit richtigen Fans und einem richtigen Basil (siehe Foto unten).
Das war’s von Tag 5, lehr- und ereignisreich.
Die Redaktion, S.G und M.C., bedankt sich und freut sich darauf, was der letzte Lagertag noch bringen wird. Oke Tschau!







